Willkommen

Die Ausstellung und das Begleitprogramm sind zu Ende.
Sie haben 4’326 Menschen angesprochen.
3’305 kamen in die Ausstellung, 1’021 zu den Veranstaltungen des Begleitprogramms.
Ein Riesenerfolg.
Wir danken allen, die sich haben ansprechen lassen.
Wir danken ganz besonders den freiwilligen HelferInnen.
Die Projektleitung

Die Vorbereitung auf das Sterben als beste Vorbereitung auf das Leben: Vom 3. März bis 26. April 2015 lädt eine Bilderausstellung in der Kirche Don Bosco mit Begleitprogramm in Basel-Land und Basel-Stadt zur Auseinandersetzung mit dem Tod und der eigenen Sterblichkeit ein.

Eine Ausstellung der besonderen Art

Die leerstehende Kirche Don Bosco im Basler Breitequartier wird zum Ausstellungsraum der besonderen Art. Im März 2015 sind dort 54 grossformatige Bilder des Fotografen Walter Schels zu sehen, die in einem Hospiz entstanden sind und Menschen kurz vor dem Sterben und nach dem Tod zeigen. Texte der Journalistin Beate Lakotta, die von den Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen der Porträtierten erzählen, bringen die Menschen und ihre Lebensgeschichte nahe. Eine berührende Begegnung Auge in Auge mit Sterbenden. Eine Einladung, das Sterben als Teil des Lebens zu erkennen. Eine Herausforderung, sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinander zu setzen.

Ausstellungsort und Öffnungezeiten

Kirche Don Bosco, Waldenburgerstrasse 32 , 4052 Basel.
Der Zugang ist barrierefrei.
Öffnungszeiten bis 1.4.: 14.00-19.00 Uhr.
Öffnungszeiten ab 2.4.: 14.00-17.00 Uhr.

Seelsorge

Bis 1.4. stehen jeden Tag zwischen 18.00 und 19.00 Uhr eine Seelsorgerin oder ein Seelsorger für Gespräche zur Verfügung.

Gruppen

Die Ausstellung steht auch ausserhalb der Öffnungszeiten nach Anmeldung für Gruppen zur Verfügung.

Eintritt

Der Zugang zur Ausstellung ist frei. Um einen  Beitrag zur Deckung der Unkosten wird gebeten.
Für wenige Anlässe des Begleitprogramms wird ein Eintrittpreis erhoben. Die meisten sind frei. Auch hier wird um einen angemessenen Beitrag zur Deckung der Unkosten gebeten.

Den Umgang mit dem Tod einüben

“Die Vorbereitung auf das Sterben ist die beste Vorbereitung auf das Leben”, schreibt der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio. Die Begegnung mit dem Tod  bewegt Menschen und löst Ängste aus. Sterben und Tod verschwinden immer mehr aus unserem Alltag. Gelegenheiten, den Umgang damit einzuüben, sind selten geworden. Mit dem Verdrängen des Todes entgeht uns eine wesentliche Dimension des Lebens: die Möglichkeit von erfülltem Leben in Begrenztheit und Endlichkeit.

Formen von Abschiedskultur

Menschen in der Begegnung mit dem Tod zu begleiten und Fragen von Leben und Tod in die Gesellschaft einzubringen, gehört zu den Aufgaben von Kirche.
Deswegen stehen während der Ausstellung täglich von 18.00 bis 19.00 Uhr Seelsorgende für Gespräche zur Verfügung.
Und deswegen soll im Begleitprogramm zur Ausstellung gezeigt und erfahrbar gemacht werden, welche Formen der Abschiedskultur es in Kirche und Gesellschaft gibt.

So soll die Fotoausstellung „Noch mal leben„ mit dem umfangreichen Begleitprogramm Räume eröffnen, in welchen Menschen entdecken können, wie sie im Angesicht des Todes und im Bewusstsein der eigenen Endlichkeit ein erfülltes und achtsames Leben führen können.

Ein bikantonales Projekt

Die Ausstellung und das Begleitprogramm sind ein gemeinsames Projekt der Pfarreien Bruder Klaus in Liestal und Heiliggeist Basel mit der Fachstelle katholisch bl.bs Spiritualität.

Projektleitung

Dorothee Becker und Hella Grunwald (Pfarrei Heiliggeist),  Peter Messingschlager (Pfarrei Bruder Klaus), Peter Zürn (Fachstelle katholisch bl.bs). Kontakt: Peter Zürn 079 174 14 54

Dank

Wir danken allen, die das Projekt durch finanzielle oder andere Unterstützung möglich machen.